UPDATE! Nachtportraits. #5.1
+60 Minuten Arbeit.
Weitermachen?
Yee. Ich hab mal wieder was angefangen, ohne vorherige Arbeiten zu beenden. Ist das nicht immer so? Strebt man nicht immer nach Neuem, nach Abwechslung?
Wer möchte, dass ich das Portrait zuende zeichne, macht bitte 'nen Kommentar. Wäre zuviel Arbeit das einfach nur für mich - d.h. zum Verstauben in der Ecke - zu machen.
(A4, Bleistifte in H3, F, B2, B4, B6; 75 Minuten.)
Menschen verzweifeln auf ihrem eigenen Weg
in eine andere Welt, in der sie finden wollen,
was wir uns selbst vorenthalten
Obwohl wir ganz genau wissen,
dass dies viel mehr ist als nur ein Traum
Stehen uns selbst im Weg, wo wir nur können,
um einem Maßstab gerecht zu werden
Ist es nicht mehr als die Angst vorm Scheitern?
Ist es nicht mehr als die Angst vor der wahren Identität?
Vor dem, was wir sind?
Vor dem, was wir sein könnten?
Wünsche bleiben unerfüllt
Gib es doch zu! Du hast es nie versucht!
Es liegt an jedem selbst, wie weit man geht
'Man kann die Vergangenheit nicht ändern, nur daraus lernen', meintest du zu mir, aber:
Warum machst du dann immer wieder die gleichen Fehler?
Und könntest du nicht verzeihen,
wenn du es tief in deinem Herzen verstehst?
Oder sind das alles nur leere Worte?
Bist du das?
Bist du das wirklich?
ENTTÄUSCH' MICH NICHT!
Hör endlich auf
Du zerstörst mich
Ich komm da nicht raus
Merkst du nicht? - Ich schaff es nicht allein
Scheiß auf Vergangenheit
Scheiß auf die Zukunft
In diesem Moment zählt nur das Jetzt
Scheiß auf Vergangenheit
Scheiß auf die Zukunft
Scheiß auf mein Ego
Ich bin hier - und was machst du?
Kennste? Kennste lange Tage ohne Sonnenschein? Kennste Langeweile die dir aus den Ohren tropft? Kennste Antriebslosigeit wie Segelschiffe in der Flaute? Kennste die Faulheit, die einen nichtmal aufstehen lassen will? Kennste Sinnkrisen in Ferienzeiten? Kennste Selbstzweifel die jeden Gedanken für sich einnehmen? Kennste Trübsal ohne triftigen Grund? Kennste Stimmungsschwankungen? Kennste soziale Armut innerhalb dieser Kommunikationsoase? Kennnste?
Kennste.
Ein großes FUCK YOU an alles Negative. Einfach mal allem Scheiß den Rücken kehren und arbeiten, losgelöst. Alles um sich vergessen.
Lebenslust galore.
(DinA3, Aquarell und Tusche, bis jetzt 60 Minuten Arbeitszeit, noch längst nicht fertig.)