The mort o' the deer: O, that is entertainment! (Leistungsnachweis #3)
A2 (59,4x42cm)
Copic Multiliner 0,05mm, 0,1mm.
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Hello again! Ich lebe noch, arbeite fleißig weiter (Klausurenphase nervt doch reichlich) und lass die nächsten Tage mal ein paar Updates hier auftauchen, you'll see!
Zum Anfang erstmal eine kleine Vorschau auf meine vierte Arbeit für den LN. Nummer Drei liegt leider grad noch in der Uni, wegen unserer Werkstattaustellung.
Es tut sich also langsam aber sicher etwas.
Jetzt nochmal was wichtiges: Ja, ich verkaufe auch Bilder von mir, jedoch vorerst keine Originale, da ich die noch für mein Studium benötige, jedoch bin ich gerade dabei hochwertige Drucke von meinem LN herzustellen, in geringer Stückzahl. Diese werden dann noch mit handgesetzter Druckgrafik aufgewertet, was dann etwa so aussieht:
Da die Produktionskosten mich etwas ins Minus zwingen würden, müsste ich jedoch wissen, wer überhaupt so etwas haben wollen würde. Schreibt mir doch einfach mal einen Kommentar, falls ihr euch dafür interessieren würdet, dann kann ich entscheiden wie groß die Auflagen etwa werden.
Wenn ihr mir eine Emailadresse hinterlasst, kann ich euch direkt zurückschreiben.
Kurze Info, was ihr dann erhalten würdet:
Professioneller Posterdruck auf 230g/m³ Papier.
Handgesetzte und -gedruckte Grafik auf jedem Druck, somit keine Massenware.
Signierung, Nummerierung.
Maximale Auflage bei 10 Exemplaren.
Größe: A2 (42 x 59,4cm)
Preis: 30€.
Weiterhin möchte ich mich für das viele Lob bedanken, das ich immer wieder von euch bekomme, ymmd!
Kleine Vorschau: Ich werde diesen Sommer noch einige Arbeiten in dieser Serie erstellen, schaut also immer wieder mal rein. Ab Anfang August beginnen dann auch offiziell meine Ferien, endlich Zeit um wieder Vollzeit an der Serie zu arbeiten!
Fullview: 1600x1340
Und weiter geht's mit meinem Leistungsnachweis. Bis jetzt etwa 4 Stunden daran gearbeitet, ich bin ziemlich faul. Das dazugehörige Zitat ist von John Galsworthy und lautet "She owned three canaries, the cat Tommy and half a parrot."
Das zweite Semester hat zwar offiziell letzte Woche begonnen, meine Kurse fangen aber erst ganz gemächlich diese Woche an. Dieses Mal werde ich deutlich mehr Kunst als Englisch machen, von daher wird wohl mal wieder ein bisschen mehr Content hier reinkommen.
Der erste Praxiskurs den ich glücklicherweise bekommen habe, ist ein Landschaftszeichenkurs.
Pro Woche sollen um die zwei Arbeiten drin sein, und bis jetzt komm ich damit auch ganz gut klar, auch wenn das doch recht arbeitsintensiv ist!
Mal sehen, ob ich alle meine Essays für die Uni hier online stelle. Viel Arbeit steckt da auf jeden Fall drin, aber ich bezweifle, dass die sonderlich viele Leute interessieren.. We'll see!
"We always find something, eh Didi, to give us the impression we exist?"
Samuel Beckett, Waiting for Godot
They will still be there the next day, the day after that and so on . . . tomorrow and tomorrow and tomorrow . . . from day to day . . . alone on stage, standing there, futile, without past or future, irremediably present.[6]They will always continue waiting, talking and arguing, meeting the same characters and searching for meaning. The boy is a symbol for the prolonged waiting time they have to overcome, he shatters their hopes for a conclusion.
When the two couples meet, they treat one another as an audience treats actors. As soon as they get to know each other a little better, the attitude of estrangement is replaced by one on which there is a flexible shifting between empathy-antipathy, affection-disgust, or simply indifference.[14]To conclude this, they experience life not for themselves, but for the amusement of others. They re-enact the equivocations of vaudeville.[15] Their identity is fulfilled by diverting and entertaining those around them, without caring about themselves. They even ask for a reaction: “How did you find me? . . . Good? Fair? Middling? Poor? Positively bad?”[16] The audience can witness their own existence and search for a meaning to life in those characters.
All this to keep busy. To pass time. To live or to give themselves the illusion that they are living. It might be happiness, eternal life, the ideal and unattainable quest of all men - which they wait for and which gives them the strength to live on.[21]
HUGE UPDATE #2:
[Battles - Atlas] from the album "Mirrored".
Nächste Woche, neuer Stress.
Aufgabe: 'Nen Spiegel an die Leinwand kleben (was bei mir etwa 10 Minuten gedauert hat, da mein Kreppband unglaublich mies hielt) und dann einen Teil hinter der Leinwand, die Leinwand selbst, und das Bild im Spiegel malen.
Ich tat mich mit der Aufgabe ziemlich schwer, irgendwann hatte ich auch einfach keine Lust mehr und hab nur noch rumgepanscht. Wenigstens die Leinwand selbst ist ganz nett geworden, Actionpainting olé. Leider sieht man bei der Auflösung nicht die ganzen Farbspritzer.
(3 Stunden, Acryl + Kreppband. 50x70cm.)
HUGE UPDATE #1:
[Goldfrapp - Paper Bag]
Woche Nummer Drei. Aufgabe: Male zwei Brötchen in einer Papiertüte. Klang ziemlich einfach, war es dann auch. Zum Glück hatte mein Bäcker gelbe Tüten, weiße Tüten zu malen muss wohl ziemlich langwierig sein. Grauabstufungen sind sowieso nicht so mein Ding, also mal wieder Glück gehabt.
Anscheinend habe ich die Aufgabe auch anders als die anderen im Kurs gelöst. Naturalistische Malerei ist einfach nicht mein Ding, scheint mir. Außerdem durften wir nur mit einem Pinsel malen, welcher so groß wie möglich sein sollte. Ich habe hier einen 3/4 Inch-Pinsel benutzt.
Arbeitszeit lag bei etwa 2 1/2 Stunden, mit Pausen. Anscheinend mache ich auch endlich Fortschritte, Malerei liegt mir zwar immer noch nicht wirklich (vor allem das Aufräumen danach ist schrecklich), aber so langsam lassen sich die Bilder schon ohne Lachanfälle ansehen.
Die Aufgabe der jetzigen Woche war es ein Bild der Moderne abzumalen - und zwar auf dem Kopf. Dies soll angeblich das Malen erleichtern, da das Gehirn durch das Auf-den-Kopf-Stellen der Bilder verwirrt werden soll und man somit mehr aus seiner eigenen Beobachtung als aus vorgeformten Bildstereotypen malt.
Ich bin nicht wirklich ein Freund vom Abzeichnen, aber wenn das schon vorgegeben ist, warum nicht? Meine Vorlage war ein Selbstportrait von Francesco Clemente aus dem Jahr 1980, ich hatte somit eines der moderneren Bilder erwischt. Andere durften und dürfen sich an Picasso, Kirchner, Marc oder van Gogh versuchen.
(A2, 6 Stunden Arbeitszeit, bis jetzt)
Ich bin noch nicht fertig, die fehlenden Teile werde ich wohl am Donnerstag malen. Meine Tage sind glücklicherweise so voll, dass ich nicht jeden Tag unbedingt malen kann, und nur für eine Stunde sein Material herauszuholen lohnt sich irgendwie nicht.
Übrigens: Versucht mal bitte, ein Ölbild mit Acrylfarben nachzumalen, unmöglich! Zum Glück dürfen wir die Farben ein wenig abändern, was bei mir auch bitter nötig war. Wie auch immer, soweit bin ich schon recht zufrieden, so langsam werde ich besser im Umgang mit Farbe, auch wenn ich immer noch lieber zeichne.
Aufgabe war es eine Birne oder ähnliches auf einem Tuch zu drapieren und zu malen - zuerst im Negativ, d.h. alles außer der Birne. Da ich vorher noch nie wirklich gemalt hatte, war das doch schwerer als gedacht. Ich hatte und habe einfach keine Ahnung, wie man mit Acrylfarben richtig umgeht. Gerade deswegen kommt mir der Grundkurs Farbiges Gestalten sehr entgegen: Wäre ja dumm, wenn man nichts neues lernen und nur seine alten Lieblingstechniken ausbauen würde.
(A2, 3 1/2 Stunden Arbeit.)
Einfach anfzufangen war wahrscheinlich ein Fehler, aber was solls.
Die zweite (Haus)Aufgabe war dann das Positiv. Um nicht die gleichen Fehler wie beim vorherigen Bild zu machen, habe ich zuerst eine Skizze angefertigt, was mir im Nachhinein sehr geholfen hat. Ohne zu Planen anzufangen ist wohl nichts für mich. Dank der Skizze hat sich meine Arbeitszeit auch um einiges verkürzt, also war es auf jeden Fall ein Gewinn.
(A2, 2 Stunden Arbeit.)
Morgen dann wieder drei Stunden in der Uni, kann nur gut werden.
Dann komme ich jetzt endlich mal dazu, ein paar Worte hier reinzuhacken. Endlich mal geistige Auslastung, was ein Spaß! Uni ist auf jeden Fall viel besser, als ich mir das so vorgestellt habe, viel fordernder als Schule jemals sein könnte.
Erste Nebeneinkünfte habe ich auch direkt ausgemacht: Ich deale mit Readern. Günstig kopiert und teuer verkauft wird mir wohl die nächsten Wochen versüßen. Wenn da nicht das frühe Aufstehen am Dienstag wäre, ich weiß immer noch nicht, was ich mir dabei gedacht habe, mir direkt um 8 Uhr die Linguistikveranstaltung zu geben.. Dafür jedoch jeden Donnerstag frei, perfekt zum ausschlafen!
Die Organisation ist immer noch schrecklich, es hinkt überall. Kunst ist total überfüllt, es fehlen Professoren und Veranstaltungen. Mit ein wenig Glück werde ich ganze drei Praxisveranstaltungen bekommen, damit halte ich wohl quasi den Highscore. Viele haben noch nicht einmal eine, es wird sich beschwert, wo es nur geht, zurecht.
Ich werde immer ordentlicher. Nennt man das nun "Erwachsen werden"? Nicht mehr jede freie Stelle in seiner Umgebung vollgestellt zu haben? Bücher nach Autor und Genre zu sortieren? Kleidung falten anstatt irgendwohin zu stopfen? Freiwillig putzen? Fühle mich hypochondrisch.
Das war er also, der erste, ominöse Tag an der Universität. Eigentlich genau so wie erwartet, eigentlich doch ganz anders. Großes Treffen vor dem Assessment-Test, Herumirren auf dem noch riesig vorkommenden Campus, hochkraxeln in den achten Stock über enge, verstaubte Treppen, lange Warterei - so wie den ganzen restlichen Tag über.
Dann der Test: Multiple-Choice-Fragen, Wörter einsetzen, Präpositionen, Grammatik, tralala. Nicht schwer, nicht leicht, ganz okay. Nach 40 Minuten beendet und entspannt zurückgelehnt: 74,4%, für den besseren Foundation Course waren nur 60 gefordert, ergo alles gut so wie es ist. Lange Warterei, Rumkritzelei, Langweilerei. Gerenne durch überfüllte Treppenhäuser, Ikeabesuche, Gedränge in überfüllten Hörsälen, mit altbekannten Informationen. Die Orientierungswoche ist mehr eine Freundschaftsbörse als eine Informationsveranstaltung. Gut so. Danach: Wieder Treppen steigen, dieses Mal nur in den sechsten Stock, erneutes Gedränge. Weiter: NRW-Ticket ausdrucken, Büchereiausweis aktivieren, USB-Stick abstauben, Studentenausweis mit Geld aufladen, und endlich: Kaffee. Wohltat an diesem Tag.
Doch es geht noch weiter. Infoveranstaltung für Praktika, direkt angemeldet, somit zumindest die lange Warterei morgen früh abgewendet. 3 Stunden länger schlafen hat auch was.
Was bleibt übrig? Die Uni erfordert viel mehr Selbstständigkeit, belohnt dafür aber auch mit größeren Erfolgen und Steigerungschancen. Treppen sind definitiv überbewertet. Nicht jedes kostenlose Geschenk ist zu etwas zu gebrauchen. Die akademische Viertelstunde gilt in der O-Woche nicht, meh. Schotten haben immer noch den besten Akzent.
Und ich könnte mich immer noch grün und blau ärgern, dass ich wegen EINES Defizits in Französisch nun noch drei Semester einen Sprachkurs belegen muss. Egal. Lern ich halt Zentralpygmäisch, Japanisch und 'ne Klicksprache aus Tansania. Oder einfach nur Spanisch.
Fotos folgen vielleicht die Tage. Jetzt erst einmal die nächsten beide Tage frei.
Hab ich mir verdient, somehow.
Endlich, der Oktober hat begonnen. Vorbei ist die lange Zeit des Wartens. Am Montag wird mein Unileben beginnen.
In wenigen Stunden werde ich meine ersten Kurse belegen, der Stundenplan steht schon länger - jetzt heißt es nur noch Glück haben und in alle Kurse reinkommen! 23 Semesterwochenstunden klingt soweit schon mal ganz gut. Bin ja eh davon überzeugt, dass alles nur halb so wild wird, und ich am Ende ewig lang frei haben werde. Mal sehen, ob ich die Aussage in ein, zwei Monaten revidieren muss!
Als last supper vor der großen Unizeit wird dieses Wochenende nochmal gut einer gehoben. Muss! Und sagt ja niemand, dass das nicht so weitergehen wird, haha.
Auf jeden Fall werde ich den Blog mit meinen Impressionen am Leben erhalten. Quasi als kleines Selbstexperiment im Durchhalten. Mal sehen, ob ich die 4,5 Jahre Lehramtsausbildung hier dokumentieren kann, mit allen Höhen und Tiefen, vergeigten Klausuren und Erfolgen. Dann muss ich nur noch einen Weg finden, den Blog vor meinen zukünftigen Schülern zu verbergen.. Aber das wird wohl erst in einem halben Jahrzehnt mein Problem sein.
Mal sehen: Bei durchschnittlich 15 Posts im Monat x 4,5 Jahre wären das ganze 810 Kurzdokumentationen auf dem Weg vom postpubertären Kind zum erziehenden Erwachsenen.
..wenn jetzt nur noch der Durchhaltewille wäre..
Na? Wer unterstützt mich auf dem Weg?